
Bei Hochbauprojekten geht die Mediatektur immer eine enge Verbindung zur Architektur ein. Ziel sollte sein, eine inhaltliche und kommunikative Aufladung des Projektes zu erreichen.
Dies wird vor allem deutlich bei Medienfassaden, die immer dann gut gelingen, wenn die Kommunikationstechnologie und das inhaltliche Konzept der Medienfassade integrierter Teil der Architektur wird.
Die Medientechnik ist mittlerweile so vielschichtig, dass man sehr individuell technische und gestalterische Lösungen projektbezogen entwickeln kann. Abgesehen davon muss medial nicht automatisch den Einsatz von Medientechnik bedeuten. Entscheidend ist die Haltung, ein Gebäude zu einem Medium für eine bestimmte Idee oder für ein soziales System werden zu lassen, mit dem dieses sich artikulieren kann. Das können manchmal auch ganz einfache gestalterische Maßnahmen sein.
Unabhängig von handwerklich/gestalterischen Herausfordungen kann auch ein Konzept für ein programmatisch oder städtebaulich aufgestelltes Projekt mediatektonisch aufgebaut werden. Der mediatektonische Part liegt dann in der Verbindung der konkreten Aufgabe mit den virtuellen Welten - oder überhaupt darin, Verbindungen und Schnittstellen zu schaffen. Daraus kann dann ein interdisziplinärer Masterplan resultieren, der vernetzt mit Fachleuten aus allen möglichen Bereichen weitergeführt wird.
Konzept und Entwurf
Technische Grundlagenplanung
Realisierung durch ein Netzwerk spezialisierter Firmen und Experten